Eine noch schnellere Bautrocknung wird erreicht, wenn mit jedem Bautrockner auch ein Ventilator aufgestellt wird. Die größere Luftumwälzung erhöht die Strömungsgeschwindigkeit an der Materialoberfläche dadurch beschleunigt sich Bautrocknung und Raumentfeuchtung.
Bei der Bautrocknung sollte bei Temperaturen unter 10 Grad Celsius zusätzlich geheizt werde, weil die Luft bei niedrigeren Temperaturen kaum noch Feuchtigkeit aufnehmen kann.
Wir empfehlen als Heizung Elektroheizer, da direkt befeuerte Gas- oder Ölheizungen je Liter Brennstoff
etwa 1,64 kg Wasserdampf erzeugen.
Der entwickelte Wasserdampf wirkt der Raumentfeuchtung und Bautrocknung entgegen da er sich an Wand- und Deckenflächen niederschlägt.
Optimale Bedingungen für eine natürliche Bautrocknung sind Temperaturen um 25°C
und eine relative Feuchte in der Außenluft von ca. 30 %.
Diese Bedingungen gibt es in Deutschland ganztags nur an 15 Tagen im Jahr
zwischen 9:00 und 17:00 Uhr im Sommer, im Winter lediglich von 11:00 und 15:00 Uhr.
Im Winter bewirkt die trockene Luft allein noch keine Raumentfeuchtung.
Dafür muss zusätzlich zum Lüften geheizt werden.
Soviel leistet die technische Bautrocknung:
In einem frischen, 40 mm starken Fließestrich sind ca. 8 Liter Wasser pro m² enthalten.
Für die Verlegereife muss diese Feuchtigkeit von der Raumluft aufgenommen und abtransportiert werden.
Für 125 m² ist dazu ein Volumen von 1000 Liter Wasser zu bewegen.
Hinzu kommt die Feuchtigkeit aus den neuen Wänden, Böden und Decken.
Die technische Bautrocknung leistet dies und trocknet neben Estrich den ganzen Baukörper.
Bautrocknung günstiger als Estrich Abbinde- oder Trockenbeschleuniger
Die modernen Trocknungsbeschleuniger für Estrich kosten in der Regel soviel wie die
komplette Bautrocknung für Gebäude.
Die Bautrocknung verhindert zudem Feuchteschäden, wie Bildung von Schwarz-Schimmel hinter dem Mobiliar.
Die technische Bautrocknung kann die Bauphasen um Wochen und Monate verkürzen.
Die entstehenden Kosten erhalten Sie in der Regel schon bei der ersten Heizungsabrechnung zurück.
Calciumsulfat-Fließestriche lassen sich nach ca. einem Tag, Zementestriche nach ca. 7 – 10 Tagen Abbindedauer trocknen, wobei weder Festigkeitsverluste noch Rissbildung im Estrich auftauchen.
Da während der gesamten techn. Bautrocknung die relative Feuchte nicht unter 70–80 % sinkt, kann es mit der Kondenstrocknung nicht zu ÜBERTROCKNUNG kommen, was aus Unwissenheit immer wieder von vielen Handwerkern und Architekten behauptet wird.
Anhand folgender Klimatabelle können Sie erkennen, dass nur ca. 4 Wochen im Jahr die relative Luftfeuchte tagsüber so niedrig ist, dass die erforderliche Bautrocknung durch Lüften ausreicht.
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Monat |
Rel. Feuchte in % |
Rel. Feuchte in % |
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Januar |
88 |
89 |
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Februar |
72 |
89 |
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März |
60 |
86 |
|
April |
54 |
81 |
|
Mai |
54 |
79 |
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Juni |
54 |
81 |
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Juli |
55 |
85 |
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August |
60 |
90 |
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September |
69 |
93 |
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Oktober |
78 |
91 |
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November |
82 |
90 |
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Dezember |
84 |
93 |
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Lüften führt zur Wiederbefeuchtung |
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Lüften bringt nicht die gewünschte Bautrocknung |
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Lüften bringt die gewünschte Bautrocknung |
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